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Allgemeines...

Die Republik von Dschibuti erstreckt sich über eine Fläche von 23.200 km2 und liegt zwischen 11º00' und 12º41' des nördlichen Breitengrades und 41º45' und 43º15' des östlichen Längengrades. Das Land hat 520 km Landgrenzen mit Eritrea, Äthiopien und Somalia und die 372 km des Küstenstreifens verlaufen entlang der Meeresenge des Bab El Mandeb, dem Golf von Tadjourah und dem Golf von Aden.

Dschibuti von oben

Das seit dem 27. Juni 1977 unabhängige Land liegt am Horn von Afrika und verfügt über eine geografisch strategische Lage an der Kreuzung des Roten Meeres und des Indischen Ozeans. Durch diese günstige Position an einem der wichtigsten Seefahrtswege der Welt entwickelte Dschibuti sich zum natürlichen Handelspartner der umliegenden Binnenländer.

SDas Land ist in fünf Regionen (Ali Sabieh, Arta, Dikhil Obock, Tadjourah) unterteilt. Dschibuti-Stadt, wo sich fast das gesamte wirtschaftliche und kommerzielle Leben konzentriert, hat einen besonderen Status. Etwas mehr als 65% der Gesamtbevölkerung leben hier in einer der drei Gemeinden (Ras Dika, Boulaos und Balbala).

Das Gebiet verläuft rund um die 45 km breite Vertiefung des Golfs von Tadjourah Das Gelände ist sehr hügelig und die Höhe variiert zwischen 2.020 Meter auf dem Musa Ali und -153 Meter im Becken des Lac Assal.

Die Flüsse bestehen zu Gänze aus Wadis , die entweder in Richtung Meer oder westlicher Ebenen verlaufen. Die einzigen ständigen Wasserreservoirs sind der Lac Abbé und der Lac Assal, wobei letzterer mit 370g Salz pro Liter Wasser einen einzigartigen Salzsee darstellt. Die Inselwelt wird durch die von Dschibuti-Stadt sichtbaren Eilande Moucha und Maskali vertreten sowie dem vulkanischen Archipel „Sept Frères“ im Bab-el-Mandeb.

Das Klima ist tropisch-arid mit zwei Jahreszeiten. Von Oktober bis April herrscht die kühle Jahreszeit vor, mit Ostwinden und Temperaturen, die denen eines mediterranen Sommers gleichen. Von Juni bis August herrscht die heiße Jahreszeit mit hohen Temperaturen und trockenen heißen Westwinden. Die Monate Mai und September sind Übergangsmonate, in denen sich die Winde beruhigen, was zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führt.

Die Niederschlagsmenge ist sehr unregelmäßig und Jahresniederschlagsmengen variieren stark von Jahr zu Jahr.

Dschibutis Küsten sind intakt und die Fischbestände relativ gut erhalten. Professionelle Taucher und Unterwasserspezialisten halten das Meeresleben, seit Jacques Cousteaus Aufenthalt, für wahre botanische Gärten. Die Inseln der „Sept Frères“ gehören wohl zu den schönsten Tauchplätzen der Welt. Dieser Archipel arider Vulkaninseln ist außerdem ein Wanderkorridor für viele Zugvögel aus dem Norden Europas und Asiens. Die Inseln Moucha und Maskali haben mehrere Mangrovenwälder und feine Sandstränden.

 

Géographie

Die Republik von Dschibuti liegt auf halbem Weg zwischen dem Äquator und dem Wendekreis des Krebses. Die Lage an der afrikanischen Ostküste, an der Mündung des Roten Meeres und dem Golf von Aden, zwischen Suez und dem Fernen Osten, begründete - mit der Nachbarschaft der reichen Provinzen Abessiniens – den Ursprung ihrer strategischen Bedeutung.

Dschibuti hat sowohl kontinentale als auch maritime Grenzen: 520 km Landgrenzen begrenzen das Gebiet im Norden, Westen und Süden von Äthiopien und süd-östlich von Somalia. 370 km Küstenlinie erstrecken sich von Ras Doumeira im Norden bis zum Dorf Loyada im Süden. Die Gesamtfläche beträgt ca. 23.200 km².

 

Géologie

Die Republik von Dschibuti liegt in der Mitte einer Tiefebene, die sich zwischen der äthiopischen Hochebene, Arabien und Somalia befindet. Laut Geologen ist die von Lac Assal und Ghoubet-Al-Kharab begrenzte Zone, die zur Afar-Senke gehört, ein Landstrich, der nur für einen kurzen Moment in der Weltgeschichte auftauchen wird.

Die Afar-Senke, das Rote Meer, der Golf von Aden, die schmale Meeresenge, zusammen werden sie in der Zukunft einen Ozean bilden : den eritreischen Ozean. Experten schätzen, "dass er in 25 Millionen Jahren bereits 500 km breit sein wird und in zweihundert Millionen Jahren zweifellos so weit reichen wird, wie sein großer Bruder, der Atlantik."

Diese einzigartige geologische Situation bedeutet, dass das Gebiet der Republik von Dschibuti kontinuierlich Erdbeben von geringer Intensität ausgesetzt ist, Zeichen des sehr langsamen Auseinanderdriftens (durchschnittlich 2 cm pro Jahr) der afrikanischen und der asiatischen Platten.

Das Gebiet um den Lac Assal und den Goubet ist ein Konvergenzpunkt von drei Riftabschnitten, an dem die Erdkruste nicht dicker als fünf Kilometer ist (im Gegensatz zu einer durchschnittlichen Dicke von 35 km) und daher ein Gebiet zahlreicher terrestrischer Phänomene. So bildete sich im November 1978, nicht weit vom Lac Assal, ein vierzig Meter hoher Vulkan, dem der französische Vulkanologe Haroun Tazieff den Namen "Ardoukôba" gab.

Bei dieser Gelegenheit bildete sich sowohl eine 1,20 m große Lücke zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel, als auch eine 12 km lange Spalte zwischen dem Lac Assal und dem Ghoubet .

Seit Menschengedenken konnte dieses Phänomen der Verschiebung tektonischer Platten nur auf dem Meeresboden beobachtet werden, was das leidenschaftliche Interesse der Wissenschaftler weltweit erklärt: über das prächtige Schauspiel der Bildung eines neuen Vulkans hinaus, konnte die Geburt eines neuen Ozeans beobachtet werden. Das Gebiet von Dschibuti liest sich zweifelsohne wie ein einzigartiges, offenes Buch der Geologie.

 

Relief

Der höchste Punkt mit 2020 Metern ist der Moussa Ali, der im Norden des Landes liegt.

Längs des Golfs von Tadjourah erhebt sich eine Bergkette die aus dem Godamassif (1750 m) mit dem Daywald aus dem Paläozoikum und dem Mablasmassif (1380 m) besteht - der einzige Landesteil, der über eine ständige Vegetation verfügt.

Die Küste im Norden von Obock ist niedrig und sandig, wird von ehemaligen Korallenriffen gesäumt und von einer quasi wüstenartigen, weiten Ebene fortgesetzt : Dies ist das westliche Ufer des Bab-El-Mandeb oder der „Tor der Tränen“, der Meeresstraße, die das Rote Meer und den Indischen Ozean verbindet.

Der Ghoubet-Al-Kharab ist eine große, von rauen Felswänden umgebene Bucht. Die Zufahrt erfolgt über eine 750 Meter breite Meeresenge in deren Mitte sich eine kleine Insel aufrichtet.

Der Süden des Landes besteht aus einer Reihe paralleler Depressionen, die von Hochplateaus unterbrochen werden und so regelmäßige Ebenen bilden, die das Nomadentum begünstigen: die Größte ist die Ebene von Hanlé (35 km lang und 20 km breit), weiter im Süden, östlich von Dikhil, die Ebene von Gobaad sowie die Ebene von Gagadé, die sich in einer Depression parallel zu Hanlé befindet, aber weiter östlich.

Schließlich liegt ganz im Westen dieser Region der berühmte Lac Abbé mit seinen linienförmig angelegten Kalkkaminen, wo man zahlreichen rosa Flamingos begegnet.

 

Klima und Hydrographie

Die Republik von Djibouti gehört zu den Ländern mit einem warmen, halbtrockenen Klima. Außer in den bergigen Regionen fallen die Temperaturen selten unter 22°C. Es gibt nur schwache Temperaturschwankungen. Die Luftfeuchtigkeit an der Küste und in Dschibuti-Stadt ist besonders hoch. Es gibt zwei Jahreszeiten:

Von Oktober bis April herrscht die frische Jahreszeit, die sich mit einem mediterranen Sommer vergleichen lässt. Die Temperaturen liegen um 25°C und der Ostwind trägt einige Niederschläge heran.

Die warme Jahreszeit dauert von Mai bis September (durchschnittlich 35 °C) wobei zwei trockene Winde blasen: der Sabo aus dem Südwesten und der Khamsin aus dem Nordwesten. Der Mai und der September sind Übergangsmonate in denen sich die Winde beruhigen, was zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führt.

Das Klima im Innenland unterscheidet sich stark vom dem der Küstengebiete.

Sobald man sich in die Höhe begibt, werden die Temperaturen angenehmer: das gilt für die Stadt Arta, das Dorf Randa, und den Daywald. Manchmal wird es richtig kühl (es wurden Temperaturen von 10 °C gemessen).

Die jährlichen Niederschläge sind sehr unregelmäßig.

Die jährliche Niederschlagsmenge variiert stark von einem Jahr zum anderen. Im Allgemeinen regnet es selten in Dschibuti, häufiger und reichlicher über dem Godamassiv und den Mablas. Die plötzlichen und brutalen Gewitter werden sehr gefürchtet. Die Wadis werden für einige Stunden zu tosenden Bächen, die alles auf ihrem Weg mitreißen. Dann beruhigt sich der Wasserstrom wieder und das Regenwasser verbreitet seine Wohltaten überall dort, wohin es fließt.

In einem halbwüstenartigen Land wie Dschibuti, das keinen beständigen Wasserlauf hat und wo die Wasserversorgung der Bevölkerung und des Viehs allein vom Grundwasser bestritten wird, wird der seltene und spärliche Regen als Gotteswohltat betrachtet.

 

Dschibuti und seine zauberhafte Unterwasserwelt

Die Küsten der Republik von Dschibuti werden von klassischen Saumriffen umlagert. Man kann hier den ganzen Reichtum und die große Vielfalt der für die indopazifischen Riffe typischen Fauna und Flora des Roten Meeres bestaunen. Die relativ isolierte Lage des Golfs von Tadjourah hat die Entstehung und Entwicklung einer noch nicht ganz geklärten Anzahl endemischer Arten (Arten, die nur in Dschibuti existieren) begünstigt .

Weiterhin kann man am Riff wunderbare Korallenformationen mit zarten, bunten Verästelungen sowie mindestens zwanzig verschiedene Falter- und Kaiserfischarten und eine beträchtliche Anzahl von Pfauenauge-Kaiserfischen, dem schönsten aller Korallenfische, beobachten.

Jedermann vermag die endlosen Runden der großen Doktorfische bewundern, die, verbunden mit dem ständigen Treiben der Lippfische und Schwärmen von grünen und blauen Papageienfischen, inmitten von Myriaden bunter Demoisellen, zum dauernden Gewimmel unter Wasser beitragen.

Manchmal taucht eine neugierige, goldgepunktete Makrele frech vor dem Taucher auf, um ihn einige Augenblicke zu beobachten, bevor sie ihre Reise in das Paradies, das sie ihr Universum nennt, fortsetzt… eine Einladung ihr zu folgen.

Ein außergewöhnlicher kleiner Blaupunkt-Stechrochen ruht sich auf dem weißem Sand aus, während sich ein friedlicher Zackenbarsch im Schatten einer Pharao-Geweihkoralle sonnt.

Häufig tummelt sich am äußeren Rand des Riffes auch der elegant und kraftvoll schwimmende Grandseigneur, der Hai. Den Taucher wird er nicht belästigen, höchstens den Jäger, dem der Hausherr die Früchte seiner Fischerei abjagen will.

Ein dickes Buch würde nicht ausreichen, um das wimmelnde Leben des dschibutischen Riffs zu beschreiben, welches allgemein als eines der schönsten Juwelen der tropischen Unterwasserwelt anerkannt wird.